Über rebekka-sommer

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Freiberufler-Strategie

2021-11-30T16:19:09+01:00

Wie schaffe ich es, mir als Teilzeit-Freiberuflerin die richtigen Kunden und Projekte herauszupicken? Freiberufler-Strategie In den letzten Tagen bin ich viel gerannt. Geistig, nicht körperlich. Dabei sollte es doch umgekehrt sein: Vor rund einem Jahr hatte ich mich für eine Kombi aus Teilzeit-Job UND Selbständigkeit entschieden, um wieder mehr Zeit für das zu haben, was im Leben wirklich wichtig ist wie Kind, Kaninchen, Kreativität – und Bewegung. Also: Lieber in echt rennen oder zumindest öfter im Wald spazieren gehen, statt im Kopf von Projekt zu Projekt hetzen. Warum jetzt also wieder Hamsterrad? Was ist schief gelaufen? Muss ich Aufträge besser selektieren und »Nein« sagen lernen? Braucht es speziellen Strategien, um als Teilzeit-Freiberuflerin langfristig ausgelastet, aber nicht überlastet zu sein? Jetzt habe ich Urlaub. Zeit, einige Grundsatzfragen zu stellen! Als Freiberufler*in »Nein-Sagen« lernen? Erstmal was Schönes: Seit dem Start meiner Selbständigkeit als Texterin bin ich ausgebucht. Darüber freue ich mich. Logisch! Erstens, ich muss keine Akquise machen. Zweitens spüre ich, dass langjährige Bekannte mir vertrauen und gerne mit mir arbeiten. Und drittens: Seit ich meinen LinkedIn-Status auf "Freelancer" geändert habe, ploppen im meinem Netzwerk plötzlich spannende Projekte auf, mit denen ich vorher nicht gerechnet hätte! Ich bin ein neugieriger Mensch und freue mich über jede Anfrage. Doch jetzt stehe ich vor dem Dilemma, dass ich mir freiberufliche Projekte nicht nur aussuchen kann, sondern muss: Weil ich ja auch noch einen tollen Hauptjob habe, in dem ich Vollgas geben will. Und weil ich nach 13 Jahren Alleinerziehend-Sein wieder neue Kraft tanken muss und auch dafür Zeit brauche. Immer arbeiten geht nicht, so verlockend es auch ist. Mein Ziel für 2021 war: »Ein ausgeglichenes, gesundes Leben führen.« Das Jahr ist bald zur Hälfte rum und ich merke: Wenn ich das Ziel noch erreichen will, brauche ich jetzt eine gute Strategie. Erstmal was Schönes: Seit dem Start meiner Selbständigkeit als Texterin bin ich ausgebucht. Darüber freue ich mich. Logisch! Erstens, ich muss keine Akquise machen. Zweitens spüre ich, dass langjährige Bekannte mir vertrauen und gerne mit mir arbeiten. Und drittens: Seit ich meinen LinkedIn-Status auf "Freelancer" geändert habe, ploppen im meinem Netzwerk plötzlich spannende Projekte auf, mit denen ich vorher nicht gerechnet hätte! Ich bin ein neugieriger Mensch und freue mich über jede Anfrage. Doch jetzt stehe ich vor dem Dilemma, dass ich mir freiberufliche Projekte nicht nur aussuchen kann, sondern muss: Weil ich ja auch noch einen tollen Hauptjob habe, in dem ich Vollgas geben will. Und weil ich nach 13 Jahren Alleinerziehend-Sein wieder neue Kraft tanken muss und auch dafür Zeit brauche. Immer arbeiten geht nicht, so verlockend es auch ist. Mein Ziel für 2021 war: »Ein ausgeglichenes, gesundes Leben führen.« Das Jahr ist bald zur Hälfte rum und ich merke: Wenn ich das Ziel noch erreichen will, brauche ich jetzt eine gute Strategie. Wie definiere ich meine »Wunschprojekte«?

Freiberufler-Strategie2021-11-30T16:19:09+01:00

Oma Betty

2021-04-10T14:47:28+02:00

Oma Betty - eine Erinnerung Vor fast zwei Jahren schrieb ich für die Zeitschrift Publik Forum ein »Sozialprotokoll« über meine Oma. In diesem Format kommen Menschen selbst zu Wort, die etwas Besonderes erlebt haben. Meine Oma floh nach dem Zweiten Weltkriege vor den russischen Soldaten und kam so von Pommern nach Süddeutschland – diese Geschichte habe ich oft gehört. Später hatte sie in ihrem Haus vier Mieter, die aus Syrien geflüchtet waren. Mit ihnen hatte sie viel gemeinsam: Die Liebe zum Gemüsegarten, zum Beispiel. Vor wenigen Tagen ist meine Oma gestorben. Eine Erinnerung: Oma Betty erzählt: »Man weiß im Leben nie, wie’s weiter geht. Wenn ich aus meinem Küchenfenster auf den Hof schaue, hat sich viel verändert. Da hinten steht noch der alte Brunnentrog von damals, als wir einzogen. Aber der Kirschbaum ist weg, und auch die Hasenställe. Viele Pflastersteine auf dem Hof habe ich im Lauf der Jahre selbst gesetzt. Vor zwanzig Jahren kam mir mitten in der Nacht die Idee, hinten am Haus anzubauen. Heute vermiete ich drei Wohnungen. Dass alle meine Mieter aus Syrien geflüchtet sind, ist eigentlich ein Zufall. Und irgendwie auch nicht. Dieser Hass gegenüber Flüchtlingen, den habe ich auch erlebt. Besonders hart war’s bei uns in Mecklenburg, wo wir nach unserer Ausweisung aus Pommern nach dem Krieg bei einem Bauern einquartiert wurden. Er ließ uns nicht einmal in seine Küche, obwohl er Deutscher war wie wir. Wir mussten unsere Kartoffeln im Zimmer im Heizofen backen. Wir wohnten zu fünft auf zwölf Quadratmetern: Mutti, meine drei kleinen Geschwister und ich. Meine großen Schwestern waren weg in den Westen. Vati war in polnischer Gefangenschaft, seit uns bei unserer ersten Flucht vor der Front die Russen eingeholt hatten. Unser russischer Zwangsarbeiter, der Alex, hatte sich dafür eingesetzt, dass er nicht erschossen wurde. Wir Kinder haben Alex geliebt und mit ihm herumgetobt, als wir noch auf unserem Bauernhof in Antonswalde lebten. Zwei meiner Mieter hatten auch Landwirtschaft in Syrien. Einer von ihnen pflanzt im Gemüsegarten Mini-Auberginen an, die Samen hat er aus der Heimat. Der kleine Junge, der jetzt über mir wohnt, ruft »Oma, Oma«, wenn er mich sieht. Kürzlich war er mit seiner Familie wochenlang verreist. Sie haben die Großeltern besucht, die in einem Nachbarland von Syrien leben. Ich habe mir Sorgen gemacht, weil sie so lange nicht zurückkamen. Die Mutter des jungen Studenten, der bei mir im Dachgeschoss wohnt, kenne ich. Sie lebt in Offenburg. So wie wir damals, als wir endlich die Genehmigung bekommen hatten, nach Süddeutschland zu ziehen. Das war im Jahr 1952. Ich war 19 Jahre alt und hatte ich mich wieder erholt von den Krankheiten der Reise: Gelbfieber, Rippenfell-, Lungen- und Hirnhautentzündung. Wir waren vier Tage lang in einem Kohlewaggon transportiert worden und ich streckte unterwegs immer den Kopf hinaus, weil ich in dem staubigen Wagen kaum Luft bekam. Durch den Luftzug muss ich mir die Krankheiten eingefangen haben. Auch die schlimmen Bilder im Kopf waren schwächer geworden. Ich hatte gesehen, was die

Oma Betty2021-04-10T14:47:28+02:00

Wieso mich die kreative Anfangsphase in Projekten beflügelt

2021-09-11T22:06:03+02:00

Manch einer versteckt sich hinter Fotos in schwarz-weißen Anzügen – und lernt dann fliegen. Wieso mich die kreative Anfangsphase in Projekten beflügelt „Als Texter trägst doch irgendwie zur Verständigung der Menschheit bei“, sagt mal ein Kollege zu mir. Das hat mich zu einer Umfrage inspiriert: Warum texten Texter? Was macht sie glücklich an ihrem Job? Folge 4: Ich selbst, Rebekka Sommer. Habe heute mal wieder ein Erstgespräch mit einem Kunden geführt. »Ein Anzugtyp«, dachte ich. Das war vor dem Telefonat. Jetzt – 30 Minuten später – bin ich begeistert und beflügelt: Der Typ ist Chef eines Maklerbüros. Auf seinen Website-Fotos trägt er tatsächlich einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd. »Wir sind aber keine Pinguine!«, sagt er mir. Und sofort dringt durch, wer er wirklich ist: Einer, der als Kind schon Grundrisse zeichnete, um sich sein eigenes Geschäft (eine Tierhandlung) vorzustellen. Einer, der zunächst einen handfesten Bauberuf lernte, weil er sich für Gebäude, Wohnungen, Häuser leidenschaftlich interessiert. Einer, der als Bauherr selbst ein denkmalgeschütztes Haus aus dem Jahr 1462 saniert – einfach um zu zeigen, dass das geht. Selbst lebt er auf dem Berg, mit Weitblick ins Tal hinunter. Er fährt einen Oldtimer-Käfer. Und er hat Hühner. Wieso er all das auf seiner Website hinter einem Bild im schwarz-weißen Anzug versteckt? Keine Ahnung! Doch das zu ändern ist ja mein Job und nicht seiner. Zum Glück! Und schon purzeln die Ideen, wie ein Immobilienmakler durch mehr Persönlichkeit im Marketing Vertrauen schaffen kann. Ich bin beflügelt. Habe heute mal wieder ein Erstgespräch mit einem Kunden geführt. »Ein Anzugtyp«, dachte ich. Das war vor dem Telefonat. Jetzt – 30 Minuten später – bin ich begeistert und beflügelt: Der Typ ist Chef eines Maklerbüros. Auf seinen Website-Fotos trägt er tatsächlich einen schwarzen Anzug und ein weißes Hemd. »Wir sind aber keine Pinguine!«, sagt er mir sofort. Und sofort dringt durch, wer er wirklich ist: Einer, der als Kind schon Grundrisse zeichnete, um sich sein eigenes Geschäft (eine Tierhandlung) vorzustellen. Der einen handfesten Bauberuf lernte, weil er sich für Gebäude, Wohnungen, Häuser leidenschaftlich interessiert. Er saniert als Bauherr selbst ein denkmalgeschütztes Haus aus dem Jahr 1462 – um zu zeigen, dass das geht. Selbst lebt er auf dem Berg, mit Weitblick ins Tal hinunter. Er fährt einen Oldtimer-Käfer. Und er hat Hühner. Wieso er all das auf seiner Website hinter einem Bild im schwarz-weißen Anzug versteckt? Keine Ahnung! Doch das zu ändern ist ja mein Job und nicht seiner. Zum Glück! Und schon purzeln die Ideen, wie ein Immobilienmakler durch Persönlichkeit Vertrauen schaffen kann. Ich bin beflügelt. Oma Betty – eine Erinnerung Diese Beiträge könnten dich auch interessieren Was macht dich glücklich als Onlinetexter, Benjamin O'Daniel? Niaw, der Text-Nerd Diese Beiträge könnten dich auch interessieren Macht Texten glücklich, Peter Breuer?

Wieso mich die kreative Anfangsphase in Projekten beflügelt2021-09-11T22:06:03+02:00

Texter-Tipp 1: Schreib, wie du sprichst

2021-09-19T09:46:08+02:00

Texter-Tipp 1: Schreib, wie du sprichst Schreiben und Sprechen, das ist zweierlei: Wir reden, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Doch Schreiben ist für viele Menschen ein akademischer Akt. Je länger ein Kind zur Schule geht, desto abstrakter lernt es, zu formulieren. Und das ist wichtig, denn Sprache formt das Denken. Im Marketing wollen wir aber Beziehung herstellen! Dafür brauchen wir eine lebendige, natürliche Sprache. Lebendig texten ist gar nicht so leicht. Wir müssen uns dafür manches abtrainieren, was wir in Schule und Studium übers Schreiben gelernt haben. Eine Regel für lebendige Texte ist: Schreib, wie du sprichst. Das sind Beispiele, wie sich geschriebene und gesprochene Sprache unterscheiden:Wir sagen »auf« und schreiben »offen«Wir sagen »gucken« und schreiben »schauen«Wir sagen »egal« und schreiben »gleichgültig«Wir sagen »Mach's« und schreiben »Mach es«Wenn wir davon abweichen, fühlt sich das irgendwie komisch an. Doch es macht deine Texte natürlicher und sympathischer. Diese Tipps helfen dir: Mach's kurz: Schreib »Kids« statt »Kinder«, »Info« statt «Information» Benutze Verben: Vermeide abstrakte Substantivierungen wie »der Wille« oder »das Radfahren«. Mach lieber Verben draus: »Ich will« oder »Der Junge fährt Rad«. Hast du gemerkt? Sofort entsteht ein Bild vor deinen Augen. Subjekt, Prädikat, Objekt: Halte dich beim Texten an die Grundschulregel. Und meide das Passiv. So bringt du das Wesentliche auf den Punkt. So wird aus »Die Texte sollen lebendiger herüberkommen« der klare Satz »Ich will lebendige Texte«. Lebendig texten ist gar nicht so leicht. Wir müssen uns dafür manches abtrainieren, was wir in Schule und Studium übers Schreiben gelernt haben. Eine Regel für lebendige Texte ist: Schreib, wie du sprichst. Das sind Beispiele, wie sich geschriebene und gesprochene Sprache unterscheiden:Wir sagen »auf« und schreiben »offen«Wir sagen »gucken« und schreiben »schauen«Wir sagen »egal« und schreiben »gleichgültig«Wir sagen »Mach's« und schreiben »Mach es«Wenn wir davon abweichen, fühlt sich das irgendwie komisch an. Doch es macht deine Texte natürlicher und sympathischer. Diese Tipps helfen dir: Mach's kurz: Schreib »Kids« statt »Kinder«, »Info« statt «Information» Benutze Verben: Vermeide abstrakte Substantivierungen wie »der Wille« oder »das Radfahren«. Mach lieber Verben draus: »Ich will« oder »Der Junge fährt Rad«. Hast du gemerkt? Sofort entsteht ein Bild vor deinen Augen. Subjekt, Prädikat, Objekt: Halte dich beim Texten an die Grundschulregel. Und meide das Passiv. So bringt du das Wesentliche auf den Punkt. So wird aus »Die Texte sollen lebendiger herüberkommen« der klare Satz »Ich will lebendige Texte«. Photo by: Jessica Ruscello Macht Texten glücklich, Tamara Niebler? Diese Beiträge könnten dich auch interessieren Storytelling für den Zahnarzt Niaw, die Microcopy-Texterin Diese Beiträge könnten dich auch interessieren Macht Texten glücklich, Peter Breuer? Was macht dich glücklich als Onlinetexter, Benjamin O'Daniel? Warum lässt dich Storytelling nicht los, Ralph Stieber?

Texter-Tipp 1: Schreib, wie du sprichst2021-09-19T09:46:08+02:00

Texter-Tipp 2: Wie du mit einem Wort den kompletten Text versaust

2021-09-19T09:07:57+02:00

Texter-Tipp 2: Wie du mit einem Wort den kompletten Text versaust Neulich warf mir ein Kollege vor, ich sei perfektionistisch. Okay. Mag sein. Habe ich bislang nicht so gesehen, stehe ich aber dazu. Beim Texten geht es manchmal um jedes einzelne Wort. Kennst du das, wenn jemand in deinem Text herumfuhrwerkt, als würde er dir ein Messer im Bauch umdrehen? Bitte lies diesen Text: Klingt rund, oder? Und jetzt ließ bitte, was mein Kunde draus gemacht hat: Aaaaaaaarg! Designstark? Aua. Was soll das heißen? Was passiert in einem Kopf, wenn du das Wort liest? Vermutlich – gar nichts, oder? Es ploppen Fragezeichen auf. Aber kein Bild. »Designstark« ist eine Worthülse. Ein fehlgeleiteter Versuch, Leser zu manipulieren. Das Gegenteil von Augenhöhe und Beziehung. Das Gegenteil von einer guten Geschichte. Dieses eine Wort versaut das ganze Bild, das in deinem Kopf hätte entstehen können. Weil du dran hängenbleibst und rätselst, was das heißen mag. »Designstark?« Designstark. So klingt es, wenn jemand, der das sonst nie tut, denkt, er müsse »Werbung machen«. Einer der wichtigsten Tipps fürs Texten lautet: »Vermeide Adjektive«. Versuche, deine innere Alarmglocke bei jedem Adjektiv schrillen zu lassen. Denn oft sind sie überflüssig. Und angeberisch. In dem Wort »Einzigartig« steckt schon der Grundgedanke von Design: »Form follows funktion«. Lass solche Gedanken wirken. Sie sind viel stärker als Worthülsen wie »designstark«. Foto: Aarón Blanco Tejedor, unsplash.com Aaaaaaaarg! Designstark? Aua. Was soll das heißen? Was passiert in einem Kopf, wenn du das Wort liest? Vermutlich – gar nichts, oder? Es ploppen Fragezeichen auf. Aber kein Bild. »Designstark« ist eine Worthülse. Ein fehlgeleiteter Versuch, Leser zu manipulieren. Das Gegenteil von Augenhöhe und Beziehung. Das Gegenteil von einer guten Geschichte. Dieses eine Wort versaut das ganze Bild, das in deinem Kopf hätte entstehen können. Weil du dran hängenbleibst und rätselst, was das heißen mag. »Designstark?« Designstark. So klingt es, wenn jemand, der das sonst nie tut, denkt, er müsse »Werbung machen«. Einer der wichtigsten Tipps fürs Texten lautet: »Vermeide Adjektive«. Versuche, deine innere Alarmglocke bei jedem Adjektiv schrillen zu lassen. Denn oft sind sie überflüssig. Und angeberisch. In dem Wort »Einzigartig« steckt schon der Grundgedanke von Design: »Form follows funktion«. Lass solche Gedanken wirken. Sie sind viel stärker als Worthülsen wie »designstark«. Foto: Aarón Blanco Tejedor, unsplash.com Macht Texten glücklich, Tamara Niebler? Diese Beiträge könnten dich auch interessieren Storytelling für den Zahnarzt? 3 Tipps, wie du mit einzigartigen Texten hervorstichst Diese Beiträge könnten dich auch interessieren Macht Texten glücklich, Peter Breuer? Was macht dich glücklich als Onlinetexter, Benjamin O'Daniel? Warum lässt dich Storytelling nicht los, Ralph Stieber?

Texter-Tipp 2: Wie du mit einem Wort den kompletten Text versaust2021-09-19T09:07:57+02:00

Fachkräfte-Kampagne für MEDICLIN

2022-04-08T16:53:16+02:00

»Weil Reha nur im Team gelingt« »Warum ich gern hier arbeite?« Mitarbeitende des MEDICLIN Reha-Zentrums Gernsbach erzählen für eine Fachkräfte-Kampagne, was sie täglich motiviert, was sie an Ihrer Arbeit lieben, was sie antreibt – und wecken so Interesse bei künftigen Kollegen für Therapie und Pflege. Das Projekt auf einen Blick Kunde: MEDICLIN AG Agentur: qu-int.gmbh, Freiburg Zielgruppe: Pflegekräfte, Therapeut*innen Mein Anteil: Slogan, Konzeption von Videos und Projektmanagement, Onlinemarketing (Konzept, Keywordanalyse, Text), Zeitungstexte, interne Kommunikation Mein Rückblick: Interne Kommunikation war essenziell, damit die Kampagne mitgetragen wird. Der Slogan »Kollegen suchen Kollegen« ist bei den Mitarbeiter*innen in den Alltagsgebrauch übergegangen. Kollegen suchen Kollegen: Noch mehr Referenzen:

Fachkräfte-Kampagne für MEDICLIN2022-04-08T16:53:16+02:00

Storytelling für den Zahnarzt

2022-04-08T17:42:19+02:00

»Ein guter Zahnarzt sieht den ganzen Menschen« Hand aufs Herz: Wer geht schon gern zum Zahnarzt? Für die Patienten von Dr. Sven Egger aus Basel ist die Hürde jetzt zumindest etwas geringer – denn der Spezialist für rekonstruktive Zahnmedizin präsentiert sich auf seiner Website ganz menschlich und nahbar. Als guter Freund, Zuhörer und Heavy Metal-Fan. Seine Patientinnen und Patienten erzählen, was ihnen hier in der Praxis gefällt und wie sich ihr Leben mit der ganzheitlichen zahnmedizinischen Behandlung veränderte: Die Künstlerin Nicole Wietlisbach hatte als Kind schon Schwierigkeiten mit Zähnen und Zahnfleisch. Immer Karies, immer Schmerzen, nicht einmal Süßigkeiten durfte sie essen. Erst Dr. Eggers ganzheitlicher Blick hat ihr gezeigt, was dahinter steht und wie sie Zahnprobleme von vornherein meiden kann: zum Interview Elisabeth Fink-Mäder freut sich über ihre Zahnimplantate. Und bekommt Komplimente für ihr Lächeln! Getraut hat sie sich diesen Schritt aber erst nach jahrelanger Behandlung bei Dr. Sven Egger: zum Interview Andreas Fink ist der Mann von Elisabeth Fink-Mäder. Und nachdem er Zahnarztbesuche mit schlechtem Bauchgefühl jahrelang auf die lange Bank geschoben hatte, ließ er sich auf Rat seiner Frau eines Tages dann doch auf eine Behandlung ein – und geht heute eigentlich ganz gern zum Zahnarzt: zum Interview Boris Brunow knirscht mit den Zähnen. Schon immer. In einer beruflich anstrengenden Zeit wurde das Knirschen so stark, dass er sich nachts die Zahnsubstanz beinahe »weggemalmt« hätte. Schließlich ließ er sich von seinem Freund Dr. Sven Egger »Veneers« anbringen, also Keramikschalen, die auf die echten Zähne aufgebracht werden. Nun kam nicht nur sein Gebiss wieder in Form, sondern auch sein gesamtes Leben: zum Interview Dem früheren Bürgerratspräsidenten Guy Trächslin sind Präzision und Verlässlichkeit schon immer sehr wichtig gewesen. Ihm imponiert, wie Dr. Sven die Zähne betrachtet und welche Technologien er dafür einsetzt: "Er kann zum Beispiel ein 3D-Bildgebungsverfahren (DVT) einsetzen, um den gesamten Kiefer ganzheitlich zu analysieren." Zum Interview geht's hier entlang. Das Projekt auf einen Blick Kunde: Zahnarztpraxis Aesthetikart Agentur: Markus Ruf, www.markusruf.de Unternehmensberatung: from belief to knowledge, www.fbtk.com Neuro-Zielgruppe nach Visual Questionnaire: Beziehungsorientierte und Individualisten Mein Anteil: Interview, Text Mein Rückblick: Spannende Auseinandersetzung mit Neuromarketing-Ansätzen Seine Patientinnen und Patienten erzählen, was ihnen hier in der Praxis gefällt und wie sich ihr Leben mit der ganzheitlichen zahnmedizinischen Behandlung veränderte: Die Künstlerin Nicole Wietlisbach hatte als Kind schon Schwierigkeiten mit Zähnen und Zahnfleisch. Immer Karies, immer Schmerzen, nicht einmal Süßigkeiten durfte sie essen. Erst Dr. Eggers ganzheitlicher Blick hat ihr gezeigt, was dahinter steht und wie sie Zahnprobleme von vornherein meiden kann: zum Interview Elisabeth Fink-Mäder freut sich über ihre Zahnimplantate. Und bekommt Komplimente für ihr Lächeln! Getraut hat sie sich diesen Schritt aber erst nach jahrelanger Behandlung bei Dr. Sven Egger: zum Interview Andreas Fink ist der Mann von Elisabeth Fink-Mäder. Und nachdem er Zahnarztbesuche mit schlechtem Bauchgefühl jahrelang auf die lange Bank geschoben hatte, ließ er sich auf Rat seiner Frau eines Tages

Storytelling für den Zahnarzt2022-04-08T17:42:19+02:00

Was macht dich glücklich als Onlinetexter, Benjamin O’Daniel?

2021-11-06T22:21:42+01:00

Benjamin O'Daniel, SEO-Experte und Onlinetexter »Ich bin Deutsch-Deutsch-Übersetzer« „Als Texter trägst doch irgendwie zur Verständigung der Menschheit bei“, sagt mal ein Kollege zu mir. Das hat mich zu einer Umfrage inspiriert: Warum texten Texter? Was macht sie glücklich an ihrem Job? Folge 3: Benjamin O'Daniel vom Content Performance Podcast. Benjamin, was macht dich glücklich als Onlinetexter? Benjamin O’Daniel: Ich sage immer, ich bin Deutsch-Deutsch-Übersetzer. Denn ich übersetze häufig Fachsprache in eine Sprache, die jeder auf den ersten Blick versteht. Häufig sind die User, die auf eine Website kommen nicht unbedingt die Experten. Wir arbeiten mit vielen B2B-Unternehmen zusammen. Ein Ingenieur spricht eine andere Sprache als ein Geschäftsführer oder eine Person aus dem Einkauf. Jeder will ganz andere Dinge wissen. Aber alle wollen die Informationen schnell und einfach aufnehmen. Dafür muss Content klar strukturiert und gut geschrieben sein. Für mich gibt es nichts Besseres, als frühmorgens zwei, drei Stunden konzentriert an einem Text zu arbeiten. Das macht mich zufrieden. Und wenn dann noch eine gute Reaktion kommt, ist es noch besser – denn das gehört dazu! Das Schöne im Online-Bereich ist: Content-Qualität ist messbar. Über das Google-Ranking, die Conversions, die Verweildauer und weitere Metriken. Texten ist für mich keine Kunst, sondern ein Handwerk. Angefangen habe ich ganz klassisch, als Praktikant in einer Lokalredaktion. Ich war 19 Jahre alt und hatte gerade den Zivildienst beendet. Ich habe die typischen lokalen Themen bearbeitet: Kirmes, Karneval, Kommunalpolitik. Später habe ich für die Ressorts Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gearbeitet und dann bei der gleichen Zeitung mein Volontariat absolviert. Ich war der erste Volontär dort, der eine Station in der Online-Redaktion absolviert hat. Anschließend bekam ich eine Redakteursstelle angeboten, entschied mich aber dazu, mich selbständig zu machen. Ich bin in die Onlinewelt eingetaucht, habe unter anderem bei einem Fachverlag eine Online-Redaktion aufgebaut und als Zweitstudium noch Onlinemarketing-Management studiert. Ich bin in zwei Welten zu Hause: Im Content und im Online Marketing. Heute ist das ja eine eigene Disziplin, Content Marketing. Vor fünf Jahren habe ich mich mit Fabian Jaeckert zusammengetan, den ich bereits aus dem Studium kenne. Wir zwei sind ein gutes Gespann: Er ist der „Tekkie“ von uns beiden, kennt sich in Tools und Werbesystemen aus. Als Suchmaschinenoptimierer und Webentwickler schaut er durch eine technische Brille auf jedes Projekt. Das zeigt sich zum Beispiel beim Messen von Content-Qualität. Dafür muss man sich mit verschiedenen Tools, mit Webanalyse tief auseinandersetzen. Ich als Texter habe einen sehr starken Fokus auf die User und entwickle ein Verständnis für die Kunden, die die Website besuchen. In der Suchmaschinenoptimierung geht es aus unserer Sicht darum, richtig guten Content für Besucher und Suchmaschinen zu erstellen. Wir nennen das High Performance Content. Das bedeutet für mich als Texter: sich in Keywords einzufühlen. Wie ist die Suchintention? Was wollen die Menschen erfahren? Welcher Stil, welches Format passt dazu? Wie argumentieren wir auf einer Website? In unserem Content Performance Podcast diskutieren wir regelmäßig diese beiden Blickwinkel.

Was macht dich glücklich als Onlinetexter, Benjamin O’Daniel?2021-11-06T22:21:42+01:00

Wie führe ich ein ausgeglichenes Leben als Scannerpersönlichkeit?

2021-09-19T16:47:03+02:00

Wie führe ich ein ausgeglichenes Leben als Scannerpersönlichkeit? »Scannerpersönlichkeiten«, »Generalisten«, »Tausendsassas«, »kreative Multitalente«, »Vielbegabte« oder gar »Universalgenies«: Wer erstmal auf das Phänomen gestoßen ist, findet rasch immer mehr Bezeichnungen für Menschen, die viele unterschiedliche Interessen und Begabungen haben, sich leicht neues Wissen aneignen, gern Projekte beginnen – aber auch dazu neigen, diese nicht abzuschließen, ihr Studium abzubrechen, immer wieder den Job oder die Branche wechseln – und Schwierigkeiten haben, sich beruflich zu spezialisieren. Holger Markgraf ist einer davon. Und er coacht in seiner Onlineschule so genannte »Scannerpersönlichkeiten«, damit sie sich in der Vielfalt nicht verzetteln und trotzdem selbstbewusst den eigenen persönlichen oder beruflichen Weg gehen können. Holger, als ich kürzlich den Begriff »Scannerpersönlichkeit« entdeckte, war ich geradezu erleichtert: Immer wieder bekomme ich den Rat, mich als Journalistin oder Texterin auf ein Thema oder Fachgebiet zu spezialisieren, schaffe es aber nicht, weil mich einfach vieles interessiert. Schön zu merken, dass ich nicht allein bin! Und dass es sogar eine Bezeichnung für dieses Phänomen gibt, ob die nun wissenschaftlich fundiert ist oder nicht. Was hat es mit dir gemacht, zu erfahren, dass du eine Scannerpersönlichkeit bist? Holger Markgraf: Mein erster Augenöffner war schon, als ich vor zwei, drei Jahren mit dem Thema »Hochsensibilität« in Kontakt kam. Das war ein besonderes Erlebnis, weil mir rückblickend einiges aus meiner Kindheit klarer wurde. Zum Beispiel, warum ich auf bestimmte Geräusche und Gerüche immer so sensibel reagiert habe. Wenig später kam ich dann zur »Scannerpersönlichkeit« oder »Vielbegabung«, denn nach einer Definition der Autorin Barbara Sher überschneiden sich deren Persönlichkeitseigenschaften stark mit denen von Hochsensiblen oder Hochbegabten. Und das hat mir wieder viel erklärt: Weshalb ich immer wieder Dinge anfange und nicht weiter mache oder warum ich vieles auf einmal tue und mich nicht entscheiden kann, wo mein Schwerpunkt liegt. Woher kommt der Begriff »Scannerpersönlichkeit«? Die Autorin Barbara Sher verwendete ihn in ihren Büchern als Überbegriff für viele verschiedene Persönlichkeitstypen, die quasi ständig den Horizont nach neuen Möglichkeiten scannen – in Abgrenzung zu »Tauchern«, die sich in einem Fachgebiet eine tiefe Expertise aneignen. Eine weitere Autorin, Dorothee Scheld, hat in Deutschland den Begriff der »Vielbegabung« geprägt, sie unterscheidet zwischen Vielbegabung und Scannerpersönlichkeiten. Ich kann spontan nicht sagen, wo ich mich da ganz genau selbst einordne – aber ich weiß, dass ich hochsensibel bin, dass ich vielbegabt bin und ja, ich bin sicher auch eine Scannerpersönlichkeit. Holger, als ich kürzlich den Begriff »Scannerpersönlichkeit« entdeckte, war ich geradezu erleichtert: Immer wieder bekomme ich den Rat, mich als Journalistin oder Texterin auf ein Thema oder Fachgebiet zu spezialisieren, schaffe es aber nicht, weil mich einfach vieles interessiert. Schön zu merken, dass ich nicht allein bin! Und dass es sogar eine Bezeichnung für dieses Phänomen gibt, ob die nun wissenschaftlich fundiert ist oder nicht. Was hat es mit dir gemacht, zu erfahren, dass du eine Scannerpersönlichkeit bist? Holger Markgraf: Mein erster Augenöffner war schon, als ich vor zwei, drei Jahren mit dem

Wie führe ich ein ausgeglichenes Leben als Scannerpersönlichkeit?2021-09-19T16:47:03+02:00

Die 4-Tage-Woche

2021-09-19T19:35:07+02:00

Die 4-Tage-Woche Im April 2020, kurz vor Beginn des ersten Lockdowns, schrieb ich in einem Blogbeitrag: "Bald werde ich nur noch vier Tage pro Woche als Angestellte arbeiten. Der fünfte Tag ist für mich reserviert: für freiberufliche Aufträge, eigene Projekte, Lehraufträge, Netzwerkpflege, Blog-Artikel – oder sogar ein Buch? –, für Gartenarbeit, Spaziergänge, Zeit mit Kind und Kaninchen." Dann kam die Krise – für mich wie eine Befreiung! Sie zeigte uns allen, dass eine individuellere Arbeitswelt machbar ist. Aus heutiger Sicht klingen meine Überlegungen von damals fast banal. Doch der Weg zur 4-Tage-Woche war für mich ein großer Schritt, verbunden mit vielen Fragen. Was ich vorab klären musste: Kriege ich genügend freiberufliche Aufträge, um das fehlende Einkommen auszugleichen? Gerade jetzt, während Corona, wo Marketingbudgets gestoppt werden? Sollte ich als Alleinerziehende lieber voll auf Sicherheit setzen? Folge ich nur einer fixen Idee? Mache ich mich in meinem Hauptjob überflüssig, wenn ich Stunden reduziere? Bin ich fürs Homeoffice strukturiert genug? Werde ich ohne Kollegen daheim vereinsamen? Was ich brauchte, um die 4-Tage-Woche wirklich umzusetzen: Erschöpfung und eine gewisse Grund-Unzufriedenheit Den Drang nach Vielseitigkeit und Unabhängigkeit Austausch mit kreativen Menschen, über den "Tellerrand" meines Arbeitgebers hinaus Coaching, Mentoring und ein gutes Netzwerk Erste freiberufliche Aufträge, um mich finanziell sicher zu fühlen Vertrauen und das Einverständnis meines Arbeitgebers Ein Testmonat, um auszuprobieren, wie die 4-Tage-Woche klappt Das war mein Antrieb zur 4-Tage-Woche: Neujahrsvorsätze sind eigentlich nicht so mein Ding. Aber Anfang 2020 habe ich mir als Jahresmotto gesetzt, ein kreatives, ganzheitliches Leben zu führen. Ganzheitlich meint: Im Einklang mit Kind, Garten, Haushalt, zwei Großmüttern, drei Kaninchen und meinem eigenen Bedürfnis nach Bewegung, Natur und Schlaf. Also mehr daheim sein. „Kreativ leben“ meint, dass meine Kreativität über den Agenturjob, das Texten pfiffiger Slogans oder Ideen fürs Onlinemarketing weiter hinausreichen sollte. Ich mag unsere Kunden, texte und konzipiere gern für sie und tauche in ihre Themen ein. Aber dass sich mein Wirken auf Kommunikation und Werbung für Industrieunternehmen beschränkte, hinterließ ein immer schaleres Gefühl, das besonders durch Abstand, im Urlaub, immer lauter wurde. Ideen haben und Neues schaffen ist ein Lebensprinzip, das ich nicht an der Bürotür ablegen will . Aber um eigene Projekte anzutreiben, mich für eine gute Sache einzusetzen oder im privaten Alltag so schöpferisch, spielerisch und handwerklich zu sein, wie ich es wirklich wollte, fehlte mir die Zeit – natürlich auch deshalb, weil ich bin seit vielen Jahren Single-Mom und Alleinverdienerin bin. Ich habe schon immer in verschiedenen Berufsfeldern gleichzeitig gearbeitet. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Nordwestschweiz arbeitete ich 40 Prozent und half nebenher in Zeitungsredaktionen aus. In meiner Anfangszeit als Agentur-Texterin behielt ich Jobs aus Wissenschaft und Journalismus bei, hatte nebenher einen Lehrauftrag und machte neben dem Texten auch Projektmanagement. Erst in den letzten Jahren war ich zum

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