Über rebekka-sommer

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Anke Grittmann, Bitou GmbH

2022-05-08T12:18:00+02:00

Früher waren unsere Texte einfach nur eine nüchterne Beschreibung der Produkte, ohne wirklich Emotion zu vermitteln. Dank dir sind sie heute unterhaltsam, informativ und machen Lust auf das Produkt. Für uns war wichtig, dass die Texte Bitou einen emotionalen Charakter geben. Das war früher leider nicht so, ist jetzt aber zu 100 % erfüllt. Wir stellen fest, dass wir mehr Anfragen haben, und der Vertrieb gibt positives Feedback zu den Texten. Das fühlt sich gut und stimmig an!

Anke Grittmann, Bitou GmbH2022-05-08T12:18:00+02:00

Habsburger Mitte

2022-03-15T20:34:35+01:00

Neue Slogans für Kölblin Immobilien Daniel Kölblin wollte »mal was anderes«: Postkarten und Plakate mit kreativen Slogans sollten her, dachte sich der Immobilienmakler aus Emmendingen. Damit wollte er aus der grauen Makler-Masse hervorstechen und zusammen mit seinem Team als »echte Menschen« und Persönlichkeiten wahrgenommen werden – eben nicht als »Anzug-Typen«. Mit dieser Anfrage kam mein Netzwerkpartner, der Webdesigner Christian Herrmann auf mich zu. Doch wie findet man die passenden Slogans? Nicht, ohne einen Blick auf die bisherige Kommunikation geworfen zu haben! Analyse der bisherigen Kommunikation Und die unterschied sich bis dahin kaum von dem, was die allermeisten anderen Immobilienmakler in unserer Region auch tun: rational, nüchtern und in eher kühlen Farben (meistens Blau) die Kunden auf der Website "Willkommen" heißen – und sie dann mit rein logischen Argumenten zu locken: Preis und Leistung. Zur Argumentation gehörte die »Gratis-Immobilienbewertung«, die wohl zum Standard-Portfolio der allermeisten Makler zählt, und Argumente wie Schnelligkeit (»Sofort-Bewertung«) und Qualität (»erstklassige Beratung«). Darunter mischten sich auf emotionaler Ebene ein paar typisch werbliche Begriffe wie das »Traumobjekt«, »Wohlfühlen«, »immer für Sie da«, etcetera. Positiv hervor stach ein Foto des gesamten Teams direkt im Header, was Kollegialität und Freundschaft zeigt – leider war es zum Teil verdeckt durch das marktschreierische Angebot einer »Gratis-Immobilienbewertung«, das eine ganz andere Botschaft vermittelte und Daniel zufolge auch noch die falschen Kunden anlockte (diejenigen, die nichts für eine Beratung bezahlen wollen). Außerdem gab es einen hilfreichen Beitrag mit Tipps für den Immobilienverkauf, der aber leider auf der Website schwer zu finden war. Neue Text-Ansätze Mit Hilfe der Limbic® Map nach Hans Georg Häusel untersuchten wir, wo sich die Kommunikation des Immobilienmakler-Teams authentisch im Wettbewerb differenzieren könne – und wie die Kernbotschaften Doch wie findet man die passenden Slogans? Nicht, ohne einen Blick auf die gesamte bisherige Kommunikation geworfen zu haben! Analyse der bisherigen Kommunikation Und die unterschied sich bis dahin kaum von dem, was die allermeisten anderen Immobilienmakler in unserer Region auch tun: rational, nüchtern und in eher kühlen Farben (meistens Blau) die Kunden auf der Website "Willkommen" heißen – und sie dann mit logischen Argumenten locken zu wollen: Preis und Leistung. Zur Argumentation gehörte die »Gratis-Immobilienbewertung«, die wohl zum Standard-Portfolio der allermeisten Makler gehört, und Argumente wie Schnelligkeit (»Sofort-Bewertung«) und Qualität (»erstklassige Beratung«). Darunter mischten sich auf emotionaler Ebene typisch werbliche Begriffe wie das »Traumobjekt«, »Wohlfühlen«, »immer für Sie da«, etcetera. Positiv hervor stach ein Foto des gesamten Teams – leider zum Teil verdeckt durch das marktschreierische Angebot einer »Gratis-Immobilienbewertung«, und ein hilfreicher Beitrag mit Tipps für den Immobilienverkauf, der leider schwer zu finden war. Neue Ansätze Das Projekt auf einen Blick Entwicklung von Kernbotschaften mit Hilfe der Limbic® Map Ableitung von Slogans für Postkarten und Plakate Überarbeiten der Website-Texte mit persönlicher Note (befindet sich noch im Umsetzung) Netzwerkpartner: Webdesigner Christian Herrmann, www.herrmann-art.com 8

Habsburger Mitte2022-03-15T20:34:35+01:00

Raum Rendite Rechner

2022-03-15T20:46:51+01:00

Neue Slogans für Kölblin Immobilien Daniel Kölblin wollte »mal was anderes«: Postkarten und Plakate mit kreativen Slogans sollten her, dachte sich der Immobilienmakler aus Emmendingen. Damit wollte er aus der grauen Makler-Masse hervorstechen und zusammen mit seinem Team als »echte Menschen« und Persönlichkeiten wahrgenommen werden – eben nicht als »Anzug-Typen«. Mit dieser Anfrage kam mein Netzwerkpartner, der Webdesigner Christian Herrmann auf mich zu. Doch wie findet man die passenden Slogans? Nicht, ohne einen Blick auf die bisherige Kommunikation geworfen zu haben! Analyse der bisherigen Kommunikation Und die unterschied sich bis dahin kaum von dem, was die allermeisten anderen Immobilienmakler in unserer Region auch tun: rational, nüchtern und in eher kühlen Farben (meistens Blau) die Kunden auf der Website "Willkommen" heißen – und sie dann mit rein logischen Argumenten zu locken: Preis und Leistung. Zur Argumentation gehörte die »Gratis-Immobilienbewertung«, die wohl zum Standard-Portfolio der allermeisten Makler zählt, und Argumente wie Schnelligkeit (»Sofort-Bewertung«) und Qualität (»erstklassige Beratung«). Darunter mischten sich auf emotionaler Ebene ein paar typisch werbliche Begriffe wie das »Traumobjekt«, »Wohlfühlen«, »immer für Sie da«, etcetera. Positiv hervor stach ein Foto des gesamten Teams direkt im Header, was Kollegialität und Freundschaft zeigt – leider war es zum Teil verdeckt durch das marktschreierische Angebot einer »Gratis-Immobilienbewertung«, das eine ganz andere Botschaft vermittelte und Daniel zufolge auch noch die falschen Kunden anlockte (diejenigen, die nichts für eine Beratung bezahlen wollen). Außerdem gab es einen hilfreichen Beitrag mit Tipps für den Immobilienverkauf, der aber leider auf der Website schwer zu finden war. Neue Text-Ansätze Mit Hilfe der Limbic® Map nach Hans Georg Häusel untersuchten wir, wo sich die Kommunikation des Immobilienmakler-Teams authentisch im Wettbewerb differenzieren könne – und wie die Kernbotschaften Doch wie findet man die passenden Slogans? Nicht, ohne einen Blick auf die gesamte bisherige Kommunikation geworfen zu haben! Analyse der bisherigen Kommunikation Und die unterschied sich bis dahin kaum von dem, was die allermeisten anderen Immobilienmakler in unserer Region auch tun: rational, nüchtern und in eher kühlen Farben (meistens Blau) die Kunden auf der Website "Willkommen" heißen – und sie dann mit logischen Argumenten locken zu wollen: Preis und Leistung. Zur Argumentation gehörte die »Gratis-Immobilienbewertung«, die wohl zum Standard-Portfolio der allermeisten Makler gehört, und Argumente wie Schnelligkeit (»Sofort-Bewertung«) und Qualität (»erstklassige Beratung«). Darunter mischten sich auf emotionaler Ebene typisch werbliche Begriffe wie das »Traumobjekt«, »Wohlfühlen«, »immer für Sie da«, etcetera. Positiv hervor stach ein Foto des gesamten Teams – leider zum Teil verdeckt durch das marktschreierische Angebot einer »Gratis-Immobilienbewertung«, und ein hilfreicher Beitrag mit Tipps für den Immobilienverkauf, der leider schwer zu finden war. Neue Ansätze Das Projekt auf einen Blick Entwicklung von Kernbotschaften mit Hilfe der Limbic® Map Ableitung von Slogans für Postkarten und Plakate Überarbeiten der Website-Texte mit persönlicher Note (befindet sich noch im Umsetzung) Netzwerkpartner: Webdesigner Christian Herrmann, www.herrmann-art.com 8

Raum Rendite Rechner2022-03-15T20:46:51+01:00

Calma – das Hotelmagazin

2022-04-08T21:20:51+02:00

Calma, das Hotelmagazin Die Agentur aufwind kam mit diesem schönen Projekt auf mich zu: Das Magazin CALMA des Wald & Schlosshotels Friedrichsruhe in Hohenlohe sollte konzeptionell neu gedacht werden. Mit einer frischen Bildsprache, tiefgreifenden und unterhaltenden Texten und einem roten Faden für jede Ausgabe. Für die erste gemeinsame Ausgabe 2021 wählten wir als roten Faden "Sinn und Sinne": Mit je einem Artikel zum Thema Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken, Sehen – sowie zur Sinnhaftigkeit des Tuns in Hotellerie und Gastronomie. Das waren die Inhalte: Was macht Berührung mit der Seele? Ein Rückblick der Spa-Mitarbeiterinnen auf ein berührungsloses Jahr im Lockdown Handschlag, Küsschen und Umarmung: Welche Berührungen haben die Hotelmitarbeiterinnen in dieser Zeit vermisst? Parfums mit Purpose: Marie LeFebvre entwickelt Düfte, damit kranke Menschen wieder riechen lernen Fisch auf den Tisch: Ein Blick in den Forellenteich von Herbert Merz Genusstraining: Was ist Umami? Klang der Stille: Was hört man bei einem Rundgang um das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe? Was unsere Arbeit sinnvoll macht: Fachkräfte aus Hotellerie und Gastronomie erzählen Nachhaltigkeit im Hotel Musik für die Augen: Kunstwerke im Hotel Für die erste gemeinsame Ausgabe 2021 wählten wir als roten Faden "Sinn und Sinne": Mit je einem Artikel zum Thema Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken, Sehen – sowie zur Sinnhaftigkeit des Tuns in Hotellerie und Gastronomie. Das waren die Inhalte: Was macht Berührung mit der Seele? Ein Rückblick der Spa-Mitarbeiterinnen auf ein berührungsloses Jahr im Lockdown Handschlag, Küsschen und Umarmung: Welche Berührungen haben die Hotelmitarbeiterinnen in dieser Zeit vermisst? Parfums mit Purpose: Marie LeFebvre entwickelt Düfte, damit kranke Menschen wieder riechen lernen Fisch auf den Tisch: Ein Blick in den Forellenteich von Herbert Merz Genusstraining: Was ist Umami? Klang der Stille: Was hört man bei einem Rundgang um das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe? Was unsere Arbeit sinnvoll macht: Fachkräfte aus Hotellerie und Gastronomie erzählen Nachhaltigkeit im Hotel Musik für die Augen: Kunstwerke im Hotel Mein Lieblingsbeitrag: Das Projekt auf einen Blick Inhaltliche Konzeption des Magazins CALMA Recherche vor Ort, Interview, Text Auftraggeber: aufwind group – creative solutions Korrektorat: korrektorat.fremmer.de Hier gibt's das ganze Magazin zum Download Schau dir auch diese Referenzen an: >> zur Referenz << zur Referenz

Calma – das Hotelmagazin2022-04-08T21:20:51+02:00

Kann leichte Sprache schön sein, Anja Dworski?

2021-11-06T19:39:30+01:00

Anja Dworski macht leichte Sprache beim Landesverband Lebenshilfe Sachsen e. V. Kann leichte Sprache schön sein, Anja Dworski? Leichte Sprache, einfache Sprache, verständliche Sprache: daran kommt heute in der Sozialen Arbeit keine*r mehr vorbei. Erst recht nicht, wer in sozialen Organisationen für PR oder Marketing zuständig ist. Die Texte in Flyern, Broschüren und auf Websites sollen für jeden verständlich sein. Anja Dworski arbeitet im Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Sachsen. Dort schreibt sie schwierige Sachtexte so um, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten, also mit einer geistigen Behinderung sie verstehen. Ihre Aufträge kommen von Ministerien, Museen, Ämtern und Organisationen. Kennengelernt habe ich Anja bei einer Fortbildung der Hamburg School of Ideas, die Werbetexter*innen aus- und weiterbildet – denn ursprünglich arbeitete sie in der Werbung, so wie ich. Bei dieser Fortbildung beeindruckte uns Anja alle mit einem außergewöhnlichen Text: Es war eine Einladung zur Vernissage einer modernen Künstlerin, die mit Strumpfhosen tanzt. Ein abstraktes Thema, in leichte Sprache übersetzt. Trotzdem war die Ansprache schön und kunstvoll, ganz anders, als man es von leichter Sprache kennt. Wie das gelingt, erzählt Anja Dworski selbst. 5 Fragen an eine Texterin für leichte Sprache Anja, du hat deinen „kreativen Job“ für einen „sozialen Job“ aufgegeben. Verbindest du die beiden Welten? Anders gefragt: Kann leichte Sprache auch kreativ, poetisch und inspirierend sein? Anja Dworski: Wenn es nach mir geht, definitiv ja! Aber ich glaube, mit der Meinung stehe ich ziemlich allein da.Die leichte Sprache hat viele Regeln. Wenn man sich strikt an alle hält, ist mir der Informationsfluss oft zu zäh. Und manche Regeln machen die Sprache einfach unschön. Deshalb hinterfrage ich sie manchmal. Was sind das für Regeln, die die Sprache „unschön“ machen? Anja Dworski: Zum Beispiel sollte man in leichter Sprache immer das gleiche Wort für eine Sache benutzen. Also: Wenn ich in einem Text einmal von „Medikament“ rede, dann soll ich das durchgehend tun und nicht mal „Arznei“ und mal „Tablette“ schreiben. Darum sind Texte in leichter Sprache oft nicht sehr abwechslungsreich. Eine andere Regel ist, dass man den Genitiv möglichst weglassen soll. Ich finde jedoch, man kann ihn mit Fingerspitzengefühl doch einsetzen! Alle meine Texte in leichter Sprache werden von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Genitiv sehr wohl verstanden wird. Wichtig ist, diese typische Amtssprache zu vermeiden: „Der Ausschuss des Wahlkreises des Landkreises hat beschlossen, dass …“ Solche Texte sind schwer zu verstehen. Wie gehst du vor, wenn du Texte in leichte Sprache übersetzt? Anja Dworski: Ich unterscheide erstmal zwei Arten von Texten: „schwierige Sachtexte“ und „kreative Texte“. Schwierige Sachtexte kommen zum Beispiel vom Justizministerium. Da ist es meine Aufgabe, die ursprünglichen Texte zu „entschlacken“. Ich gucke also ganz pragmatisch: Was könnte Otto Normalverbraucher an einem Thema wie „Vorsorgevollmachten“ interessieren? Was ist Vorsorge – und was muss ich dafür tun? Spitzfindigkeiten oder juristische Fachbegriffe lasse ich möglichst weg, denn

Kann leichte Sprache schön sein, Anja Dworski?2021-11-06T19:39:30+01:00

Texter-Tipp 3: Fachsprache vs. lebendige Sprache?

2021-09-19T09:44:53+02:00

Texter-Tipp 3: Fachsprache vs. lebendige Sprache Im Texter-Tipp 1 schrieb ich darüber, wie du für lebendige Texte sorgst, indem du schreibst, wie du sprichst. »Das ist ja alles schön und gut«, werden jetzt manche von euch sagen, »aber meine Zielgruppe sind Wissenschaftler*innen, Ingenieur*innen, Sozialarbeiter*innen. Die wollen Fachtexte und keine einfache Sprache.« Und ihr habt Recht: »Einfache Texte« dürfen nicht »inhaltlich banal« sein Fachsprache drückt Zugehörigkeit aus Sprache schult das Denken und manchmal braucht es Komplexität Kommunikation wird kompakter, wenn du komplexe Zusammenhänge in einen Fachbegriff packen kannst Je besser ausgebildet deine Zielgruppe ist, desto werbekritischer wird sie auch sein – und desto weniger wirkt verschleiernde Werbesprache Andererseits … Fachleute sind auch Menschen Auch sie sind überflutet von tausenden Werbebotschaften, die täglich auf uns einprasseln Auch sie müssen selektieren, welche Information sie aufnehmen und welche nicht Auch sie treffen Entscheidungen aufgrund von Emotionen Leichte, lebendige Sprache produziert im Kopf Bilder und Geschichten Auch Fachleute merken sich Bilder und Geschichten leichter als Fakten Fazit: Es gibt keinen Unterschied zwischen Fachsprache und leichter, lebendiger Sprache! Wer wird es dir übel nehmen, wenn es deine Image-Broschüre oder Website einfach zu lesen ist – und Spaß macht? Unterscheide je nach Medium: Natürlich darf deine Sprache in einem Whitepaper oder Fachbeitrag etwas wissenschaftlicher oder komplexer klingen als auf Instagram. Und ihr habt Recht: »Einfache Texte« dürfen nicht »inhaltlich banal« sein Fachsprache drückt Zugehörigkeit aus Sprache schult das Denken und manchmal braucht es Komplexität Kommunikation wird kompakter, wenn du komplexe Zusammenhänge in einen Fachbegriff packen kannst Je besser ausgebildet deine Zielgruppe ist, desto werbekritischer wird sie auch sein – und desto weniger wirkt verschleiernde Werbesprache Andererseits … Fachleute sind auch Menschen Auch sie sind überflutet von tausenden Werbebotschaften, die täglich auf uns einprasseln Auch sie müssen selektieren, welche Information sie aufnehmen und welche nicht Auch sie treffen Entscheidungen aufgrund von Emotionen Leichte, lebendige Sprache produziert im Kopf Bilder und Geschichten Auch Fachleute merken sich Bilder und Geschichten leichter als Fakten Fazit: Es gibt keinen Unterschied zwischen Fachsprache und leichter, lebendiger Sprache! Wer wird es dir schon übel nehmen, wenn es deine Image-Broschüre oder Website einfach zu lesen ist – und Spaß macht? Unterscheide je nach Medium: Natürlich darf deine Sprache in einem Whitepaper oder Fachbeitrag etwas wissenschaftlicher oder komplexer klingen als auf Instagram. Photo by: Jessica Ruscello Macht Texten glücklich, Tamara Niebler? Diese Beiträge könnten dich auch interessieren Storytelling für den Zahnarzt Niaw, die Microcopy-Texterin Diese Beiträge könnten dich auch interessieren Macht Texten glücklich, Peter Breuer? Was macht dich glücklich als Onlinetexter, Benjamin O'Daniel? Warum lässt dich Storytelling nicht los, Ralph Stieber?

Texter-Tipp 3: Fachsprache vs. lebendige Sprache?2021-09-19T09:44:53+02:00

Bergneustädter Gespräche, neu gedacht

2021-10-26T22:14:08+02:00

Hannes Wolf, ehrenamtlicher Vorsitzender des Berliner Landesverbands für Soziale Arbeit e. V. (DBSH) Bergneustädter Gespräche, neu gedacht Wer sich mit Öffentlichkeitsarbeit in der Sozialen Arbeit auseinandersetzt, stößt schnell auf einen Literatur-Klassiker: Die »Bergneustädter Gespräche«, erschienen vor mehr als 50 Jahren. Damals kamen Expert*innen aus Sozialer Arbeit und Journalismus zusammen, um sich auszutauschen, Barrieren abzubauen und gemeinsam Leitlinien für eine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sozialer Arbeit zu entwickeln. Auch Hannes Wolf kennt dieses Format: Der ehrenamtliche Vorsitzende des Berliner Landesverbands für Soziale Arbeit (DBSH) vermittelt oft zwischen Journalist*innen und Fachkräften der Sozialen Arbeit. Wir haben uns ausgetauscht: Was ist das Besondere und Reizvolle an diesem Format? Wie lässt es sich in die digitale Zukunft denken? Wer würde teilnehmen, wenn die Bergneustädter Gespräche heute stattfänden? Wären – neben Journalist*innen – auch Blogger*innen, Influencer*innen und Social Media-Expert*innen eingeladen? »Journalisten sagen: Das ist unser Job, gebt uns die Geschichten« Herr Wolf, bei den »Bergneustädter Gesprächen« vor 50 Jahren muss heiß diskutiert worden sein. Die Texte lesen sich, als wären zwei Fronten aufeinandergeprallt. Woher kommt eigentlich diese Skepsis von Sozialarbeiter*innen gegenüber »der Presse«? Hannes Wolf: Gute Frage, diese Skepsis begegnet mir auch. Gleichzeitig erlebe ich in der Sozialen Arbeit auch immer wieder eine gewisse Unbedarftheit, wenn es um Pressearbeit geht. Wir haben ja oft ein vorgefertigtes Bild gegenüber anderen Professionen. Und das kann sich nur ändern, wenn wir uns damit aktiv auseinandersetzen. Sie organisieren für den DBSH immer wieder Workshops, bei denen Journalist*innen und Sozialarbeitende zusammenkommen. Was hören Sie da, was ist sind die Hauptsorgen von Sozialarbeiter*innen, wenn es um Pressearbeit geht? Zum einen wird oft der rechtliche Rahmen thematisiert. In den Workshops tauchen Fragen auf wie: »Was darf ich überhaupt sagen, was erlaubt mein Arbeitgeber? Wozu bin ich befugt? Wieviel Kontrolle habe ich darüber, wie mein Input im Artikel schließlich dargestellt wird?« Das ist natürlich besonders für Sozialarbeiter*innen wichtig, die in Behörden arbeiten. Dort kann Pressearbeit als bedrohlich wahrgenommen werden, weil schließlich Wahlen dranhängen. Zweitens geht es oft darum, wie Klient*innen dargestellt werden. »Werden die Menschen als Opfer dargestellt? Wird emotionalisiert, dramatisiert?« Was ist Ihre Antwort? Ich ermutige die Kolleg*innen, nicht pauschal abzuwehren und zu sagen »Wir sprechen nicht mit der Presse«, aus Angst, etwas falsch zu machen. Sondern sich viel mehr der eigenen Rolle bewusst zu werden und einen professionellen Umgang zu versuchen. Wir müssen uns bewusst machen: Die Kommunikation ist im Journalismus einfach eine andere als in der Wissenschaft! In der Pressearbeit braucht es dieses Konkretwerden, Geschichten erzählen. Da sträubt man sich in der Sozialen Arbeit, weil wir in unserer Ausbildung gelernt haben, dass immer größere, strukturelle Probleme hinter den Herausforderungen von Einzelnen stehen, und wir tun uns schwer damit, persönliche Einzelschicksale zu erzählen. »Das kann man doch nicht verallgemeinern!«, heißt es dann. Damit ist die Soziale Arbeit aber nicht allein: Jede Profession steht in ihrer Kommunikation nach außen vor der Herausforderung, Komplexität zu reduzieren, ohne für das eigene

Bergneustädter Gespräche, neu gedacht2021-10-26T22:14:08+02:00